Vollwärmeschutz
Vollwärmeschutz für Anspruch und Qualität
Vollwärmeschutz ist ein System zur Wärmedämmung an den Außenseiten eines Gebäudes und bezeichnet eine so genannte Thermohaut als Vollwärmeschutz.
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Das Dämmmaterial zum Vollwärmeschutz ist entweder in Plattenform oder als Lamellen erhältlich und wird mit Hilfe eines Spezialklebers oder Dübeln auf Ziegel, Kalkstein oder Betonuntergrund befestigt. Dann wird eine Armierungsschicht über die Platten oder Lamellen gemörtelt, damit diese für lange Zeit an den Wänden halten. Diese Armierungsschicht ist ein spezieller Mörtel, der aus Armierungsgewebe besteht und bekannt dafür ist Wärme zu speichern.
1957 wurde erstmals in Deutschland ein Wärmedämmungssystem verwendet. Der damalige Vollwärmeschutz bestand aus Polystyrol-Hartschaum, besser bekannt als Styropor. Als Ersatz zum Styropor wurden Mitte der siebziger Jahre Mineralfaserplatten eingesetzt.
Die Dämmstoffe für die Außenseiten des Hauses müssen viel höhere Ansprüche und Qualität besitzen, als die Dämmstoffe im Innengebäude eines Hauses. Man sollte beim Vollwärmeschutz darauf achten möglichst keine Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen zu verwenden, da diese leicht entflammbar sind und nur wenig Wasser aufnehmen können. Am geeigneten sind Dämmstoffe aus anorganischen Rohstoffen, die aus Mineralwolle oder Mineralschaum bestehen. Auch synthetisch organische Rohstoffe sind für die Wärmedämmung und als Vollwärmeschutz bestens geeignet. Diese synthetischen Dämmstoffe sind als Hartschaum oder Vakuumplatten erhältlich. Die natürlichen, ökologisch abbaubaren Rohstoffe können Holzfaser, Schilf, Kork und Hanf sein, aber wegen ihrer schnellen Brennbarkeit wenig empfehlenswert und zudem teuer als die anderen vorgestellten organischen Produkte der Wärmedämmung. Die Wärmedämmung speichert wärme aus Sonnenlicht. Bei fehlerhafter Anbringung des Vollwärmeschutzes kann es zum vermehrten Wasseraufkommen der Wände kommen. Auch im Inneren eines mit Wärmedämmungsmaterial ausgelegten Gebäudes wird Wärme gespeichert. Man kann mit einem Vollwärmeschutz sehr viele Heizkosten im Jahr sparen.
Teilweise bekommt man auch beim Anbringen eines Vollwärmeschutzes staatliche Fördermittel bewilligt und die meisten Neubauten haben mittlerweile diese Art von Wärmedämmung. Da die Anschaffung sehr teuer ist wird es nur von wenigen Hauseigentümern realisiert. Diese Art des Vollwärmeschutzes ist ökonomisch und ökologisch sehr sinnvoll und bekommt immer mehr Zuspruch, wegen der nachhaltigen Senkung von Energiekosten. Er hat eine hohe Witterungsbeständigkeit, ist aber nicht gegen alle Wettereinflüsse standhaft.
Hagelstürme zum Beispiel hinterlassen Löcher und Risse im Dämmmaterial. Diese können aber ohne weiteres wieder ausgebessert werden. Mit diesem Vollwärmeschutz spart der Hauseigentümer mehrere Grad Raumtemperatur ein und dadurch werden Öl, Erdgas und Holz weniger verbraucht. Aber das Anbringen eines Vollwärmeschutzes beläuft sich auf ein Einfamilienhaus mit Kosten zwischen fünfzehn und zwanzig Tausend Euro. Am Meisten wird der Vollwärmeschutz beim Bau von Wohnblöcken und neuen Mietshäusern verwendet, da die Vermietung längerfristig gesehen, die Kosten für das Dämmmaterial decken.